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Bayerische Vertretung in Berlin
Bayerischer Advent in Berlin / Preisgekrönter Schauspieler Friedrich von Thun liest aus Ludwig Thomas „Heilige Nacht: Eine Weihnachtslegende“
Bayerns Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Emilia Müller lud am Mittwoch, 9. Dezember 2009, zu einem „Bayerischen Advent" in die Bayerische Vertretung in Berlin. Im Zentrum stand dabei die Weihnachtslegende von Ludwig Thoma (1867 - 1921). Friedrich von Thun las diesen populären Klassiker alpenländischer Weihnacht.
Thomas Nachdichtung der Geburt Christi ist eine der schönsten und bekanntesten bayerischen Weihnachtslegenden. Wer ein wenig Phantasie mitbringt, der sieht die Schneewehen, durch die sich das heilige Paar nach Bethlehem kämpft, und das alte Bauernhaus, vor dem Josef und Maria in kalter Nacht Einlass bei den geizigen Verwandten erhoffen. Er hört die Nachricht der Engel und spürt das Frieren der Hirten auf dem Feld. Wer Bayern kennt, der weiß, dass die Weihnachtslegende (Ludwig Thomas) nirgendwo anders spielt als in den Herzen ihrer Zuhörer und nirgendwo anders entstanden sein kann als in Oberbayern zur Weihnachtszeit. Denn nirgendwo wird Weihnachten so sehr in die eigene Welt versetzt wie in den Bergen. Weihnachten und die Alpen: das ist „stille Nacht" und die Weihnachtsgeschichte von Ludwig Thoma.
Den adventlichen Abend gestalteten prominente Gäste: Friedrich von Thun, geboren 1942 im tschechischen Kwassitz, lebt seit vielen Jahren in München. Er hat in zahlreichen preisgekrönten Filmen, u.a. in Schindlers Liste von Steven Spielberg, mitgewirkt. Viele kennen ihn als „Professor Capellari" aus dem Fernsehen. Für seine schauspielerischen Leistungen erhielt er im Jahr 1999 den Bambi und im Jahr 2007 den Bayerischen Fernsehpreis.
Die Familie Rehm-Wank aus Garmisch-Partenkirchen, die seit Jahrzehnten zu den bekanntesten und erfolgreichsten Volksmusikgruppen im deutschsprachigen Raum zählt, sorgte gemeinsam mit den Werdenfelser Bläsern für die musikalische Umrahmung des Abends.
