Pressemitteilung

11.03.10

Zeil: "Hochtechnologie-Standort Bayern ungebrochen attraktiv für innovative Unternehmen aus der ganzen Welt"

MÜNCHEN Solimpeks Solar Energy Corp., der führende türkische Hersteller von Solaranlagen, hat seine erste Auslandsniederlassung in München eröffnet. Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil begrüßt die Entscheidung: „Kurz vor der Eröffnung der Bayerischen Repräsentanz in Istanbul ist das ein besonders erfreuliches Signal. Die Ansiedlung von Solimpeks ist ein Beweis für die exzellenten Standortbedingungen in Bayern. Hochqualifizierte Arbeitskräfte, ein ausgezeichnetes Forschungsnetzwerk und hohe Kaufkraft überzeugen innovative Unternehmen aus der ganzen Welt.“

Solimpeks schafft zunächst fünf neue Arbeitsplätze im Vertrieb. Längerfristig möchte das türkische Unternehmen in der Landeshauptstadt auch in Forschung und Entwicklung investieren. Dass die Wahl auf Bayern fiel, lag nicht nur an engen Verbindungen zu Zulieferern aus dem Freistaat. „Wir haben uns für Bayern entschieden, weil Bayern und Baden-Württemberg fast die Hälfte des deutschen Marktes für Solarthermie-Anlagen ausmachen. Außerdem hat uns die für die Solarbranche strategisch günstige Lage Bayerns überzeugt. Es ist sehr einfach von hier aus, Italien, Österreich und die Schweiz zu erreichen“, erklärt Johannes Hoek, Vorstandsmitglied von Solimpeks. In Zukunft möchte das Unternehmen in München ein neues Zentrum für die Entwicklung von hybriden Solarmodulen errichten. Diese Technologie kombiniert die Gewinnung von Strom und Wärmeenergie.

Die Solimpeks Solar GmbH mit Sitz in München ist die erste Auslandsniederlassung des türkischen Unternehmens. Solimpeks feierte im vergangenen Jahr sein 30-jähriges Bestehen und beschäftigt insgesamt mehr als 300 Mitarbeiter. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Konya, rund 300 Kilometer südlich von Ankara. Von Boilern über Solarthermie-Kollektoren bis zu Photovoltaikmodulen bietet Solimpeks mehr als 100 Lösungen für die Nutzung von Sonnenenergie. Gegenwärtig exportiert das Unternehmen seine Produkte in 60 Länder.

Die Türkei gehört zu den 20 wichtigsten bayerischen Handelspartnern weltweit, vor Ländern wie Indien, Kanada oder Brasilien. Das Handelsvolumen lag 2008 bei knapp 4 Milliarden Euro. Der Freistaat baut die guten wirtschaftlichen Beziehungen mit der Türkei weiter aus: Am 18. März 2010 wird Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil in Istanbul die neue Bayerische Repräsentanz feierlich eröffnen. Der Freistaat hat dann weltweit 21 Auslandsrepräsentanzen, die bayerische Exporteure bei der Markterschließung unterstützen und ausländische Unternehmen über die Vorteile einer Niederlassung in Bayern informieren.
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