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Veranstaltungen Brüssel

Veranstaltungen Brüssel

Wenn politische Botschaften an Entscheidungsträger herangebracht oder öffentliche Diskussionen angestoßen werden sollen, dann sind in Brüssel Veranstaltungen im politischen Raum das richtige Format.
Mit über 300 Veranstaltungen jährlich hat sich die Bayerische Vertretung im politischen Leben Brüssels als feste Größe etabliert. Die Bandbreite der Events reicht von Workshops und Seminaren über Arbeitsessen bis hin zu öffentlichen Veranstaltungen. Dabei werden sowohl aktuelle politische und gesellschaftliche Themen in den Mittelpunkt gestellt sowie auch die bayerischen Traditionen präsentiert.
Insgesamt besuchen über 12.000 Gäste jährlich die Bayerische Vertretung in Brüssel. Darunter sind rund 100 Besuchergruppen, die sich vor Ort über die Arbeit der Vertretung und die bayerische Europapolitik informieren.

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Anzahl der Einträge: 66

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Empfang zur Feier des Tages der Deutschen Einheit in Brüssel

Auf Einladung des Deutschen Botschafters beim Königreich Belgien, Martin Kotthaus, und des Ministerialdirektors für Europa, Internationale Beziehungen, Medien und Sonderaufgaben in Standortfragen in der Bayerischen Staatskanzlei, Dr. Thomas Gruber, sowie den Leiterinnen und Leitern der Büros der deutschen Länder fand am 02.10.2019 der Empfang zur Feier des Tages der Deutschen Einheit in Brüssel statt. Veranstaltungsort war traditionellerweise die heutige Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt und ehemalige DDR-Botschaft. Das jeweilige „Partner-Bundesland“, das den Abend mitgestaltet - in diesem Jahr der Freistaat Bayern - richtet sich stets nach dem Vorsitz in der Ministerpräsidentenkonferenz der Länder.

Das 30-jährige Jubiläum des Mauerfalls stellte die Veranstaltung 2019 unter ein ganz besonderes Licht, auf das in ihren Reden auch Botschafter Kotthaus, Oliver Paasch, Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, und Ministerialdirektor Dr. Gruber eingingen. Dr. Gruber stellte darüber hinaus das starke Band des Miteinanders unter den Ländern heraus.

Im Rahmen der Veranstaltung hatte Bayern die Möglichkeit sich einem großen Publikum zu präsentieren: Am Stand des Bayerischen Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung gab es neben anderen technischen Besonderheiten auch die Möglichkeit, eine Wanderung über die Zugspitze mithilfe einer Virtual-Reality-Brille zu erleben. Das Polizeiorchester Bayern sorgte mit seinem breiten musikalischen Repertoire für eine beschwingte Atmosphäre und als bayerische Spezialitäten wurden Bier und Wein aus dem Freistaat ausgeschenkt.

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    Die Gastgeber des Empfangs zur Deutschen Einheit 2019 in Brüssel: Ministerialdirektor Dr. Thomas Gruber, Bayerische Staatskanzlei (stellvertretend für alle deutschen Länder) und der Botschafter beim Königreich Belgien, Martin Kotthaus ©FKPH
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    Gelebter Föderalismus ist prägend für Deutschland, so Ministerialdirektor Dr. Thomas Gruber ©FKPH
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    Im Gespräch: Botschafter Kotthaus (li.) und Oliver Paasch, Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. ©FKPH
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    Die musikalischen Botschafter Bayerns: Das Polizeiorchester Bayern mit abwechslungsreicher Musik – von Jazz bis echt bayerisch. ©FKPH
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    Dr. Thomas Gruber und Ministerpräsident Oliver Paasch. ©FKPH
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    Das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung lud die Gäste zu einem virtuellen Ausflug in 3D auf Deutschlands höchsten Berg, die Zugspitze, ein. ©FKPH
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Die Passionsspiele Oberammergau zu Gast in Brüssel

Ein großes soziales Event, das Menschen zusammenbringe – so beschreibt Christian Stückl, der Spielleiter der Passionsspiele Oberammergau, das bekannteste Passionsspiel der Welt, das alle zehn Jahre in dem kleinen Dorf in den bayerischen Alpen aufgeführt wird – das nächste Mal 2020. Auf der Veranstaltung am 26.09.2019 in der Bayerischen Vertretung bekamen die Besucher bereits einen kleinen Einblick in das, was sie im kommenden Jahr auf der weltweit größten Freilichtbühne erwartet. Barbara Schretter, Leiterin der Bayerischen Vertretung und ihrerseits gebürtige Oberammergauerin, eröffnete den Abend. Für die passende musikalische Gestaltung sorgte Markus Zwink, Musikalischer Leiter der Passionsspiele, gemeinsam mit einem Teil des Chors. Ein Film, ebenfalls eine Eigenproduktion aus Oberammergau, präsentierte den Hintergrund und die Vorbereitung der Passionsspiele, die seit 2014 zum Immateriellen Kulturerbe Deutschland gehören. An der Seite von Christian Stückl berichteten die beiden Jesus-Darsteller Frederik Mayet und Rochus Rückel von einer gemeinsamen Reise nach Israel in Vorbereitung auf die Spiele, von der intensiven Auseinandersetzung mit dem Leben und Wirken Jesu und von der gemeinschaftlichen Zusammenarbeit der Oberammergauer, die ein solch umfangreiches Schauspiel überhaupt erst möglich mache.

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    Die Passionsspiele seien ein großes soziales Event und ein Platz zum Lernen, so der Spielleiter Christian Stückl (li.), der zusammen mit den Jesus-Darstellern Rochus Rückel und Frederik Mayet von der Bedeutung der Passionsspiele für Oberammergau berichtete. ©FKPH
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    Markus Zwink (li.), Musikalischer Leiter der Passionsspiele, bereicherte gemeinsam mit Musikerinnen und Musikern aus Oberammergau den Abend mit Liedern aus verschiedenen Musikrichtungen. ©FKPH
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    Teilen sich die Jesus-Rolle bei den Passionsspielen 2020: Rochus Rückel (li.) und Frederik Mayet ©FKPH
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    Ein Film gab umfangreichen Einblick in die Hintergründe und die Vorbereitung der Passionsspiele. ©FKPH
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    Freuen sich auf die Passionsspiele 2020: Barbara Schretter, Leiterin der Bayerischen Vertretung, und Christian Stückl, Spielleiter. ©FKPH
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Parlamentarischer Abend der Deutschen Luftverkehrswirtschaft

„Prioritäten für die Luftverkehrspolitik in Europa 2019 – 2024“: Mit Blick auf den Beginn der neunten Legislaturperiode des Europäischen Parlaments lud der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) am 23.09.2019 zu einem Parlamentarischen Abend in die Bayerische Vertretung in Brüssel ein. Der Präsident des BDL Prof. Klaus-Dieter Scheurle ging in seiner Ansprache auf drei große Herausforderungen für den europäischen Luftraum ein: Klimaschutz, Kapazitätsentwicklung und Sicherheit.

Anschließend diskutierten die Europaabgeordneten Anna Deparnay-Grunenberg (Grüne/EFA), Ismail Ertug (S&D), Jens Gieseke (EVP) und Jan-Christoph Oetjen (Renew Europe) mit den Mitgliedern des BDL-Präsidiums Peter Gerber, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Cargo AG, und Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens Düsseldorf, zur Zukunft des europäischen Luftverkehrs. Die Diskutanten forderten mehr europäische Zusammenarbeit und weniger nationale Alleingänge, um CO2-neutrales Fliegen auch durch den Einsatz alternativer Kraftstoffe zu ermöglichen, einen gemeinsamen europäischen Luftraum zu verwirklichen und die hohen Sicherheitsstandards im Flugverkehr mit Blick auf den Einsatz von Drohnen zu halten. Zudem dürften die verschiedenen Verkehrsträger nicht gegenseitig ausgespielt werden.

All diese Aspekte fasste der Vorsitzende der Geschäftsführung des Flughafens München Dr. Michael Kerkloh unter dem Stichwort „Wir gemeinsam!“ zusammen. Nur gemeinsam könne das ambitionierte Programm der neuen Europäischen Kommission im Bereich Klimaschutz erfolgreich umgesetzt werden.

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    Alle Beteiligten des Luftverkehrsabends (v.l.n.r.): Thomas Schnalke (Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens Düsseldorf), Dr. Michael Kerkloh (Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens München), MdEP Ismail Ertug (S&D), Moderatorin Sabine Hornig (DFS), Prof. Klaus-Dieter Scheurle (Präsident des BDL), MdEP Jens Gieseke (EVP), MdEP Jan-Christoph Oetjen (Renew Europe), MdEP Anna Deparnay-Grunenberg (Grüne/EFA), Peter Gerber (Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Cargo AG) ©FKPH
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    Auf dem Podium diskutierten (v.l.n.r.): Thomas Schnalke, MdEP Ismail Ertug, MdEP Jens Gieseke, Moderatorin Sabine Hornig, MdEP Jan-Christoph Oetjen, MdEP Anna Deparnay-Grunenberg, Peter Gerber ©FKPH
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    MdEP Anna Deparnay-Grunenberg und Peter Gerber diskutieren über die Wichtigkeit von Investition in alternative Kraftstoffe für den Luftverkehr ©FKPH
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    Dr. Michael Kerkloh schließt den Abend unter dem Motto „Wir gemeinsam!“ ©FKPH
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190912_Oberpfalz-Pilsen
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Oberpfalz & Pilsen: Starke Partner im Herzen Europas

Die vielfältige und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Regionen Oberpfalz und Pilsen stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung am 12.9.2019 in der Bayerischen Vertretung, zu der Dr. Florian Herrmann, Leiter der Staatskanzlei und Bayerischer Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Medien, gemeinsam mit Josef Bernard, Bezirkshauptmann der Region Pilsen, Franz Löffler, Präsident des Bayerischen Bezirketages und Bezirkstagspräsident der Oberpfalz und Landrat von Cham, und Axel Bartelt, Regierungspräsident der Oberpfalz, einlud. Zuerst in einer Ausstellung und später in einer Podiumsdiskussion wurden verschiedene Projekte der zwei Regionen, wie beispielsweise das grenzüberschreitende Rettungswesen BABYLON 2, vorgestellt und diskutiert. Im Anschluss gab es bei entspannter Atmosphäre regionale Schmankerl und Musik.

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    Der bayerische Europaminister Dr. Florian Herrmann, MdL (rechts) im Gespräch mit Josef Bernard, Bezirkshauptmann von Pilsen, Franz Löffler, Bezirkstagspräsident der Oberpfalz und Axel Bartelt, Regierungspräsident der Oberpfalz (v.l.n.r.). ©FKPH
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    Ein Hingucker: Staatsminister Dr. Florian Herrmann, MdL, sitzt Probe im Roding Roadster, der auf der Veranstaltung ausgestellt wurde. ©FKPH
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    Was Bayern und Tschechen in den vergangenen zehn Jahren erreicht haben und heute täglich erreichen, macht Mut und ist Antrieb, sich dafür stark zu machen und sich für Begegnungen auf Augenhöhe und für internationale Zusammenarbeit zu engagieren, so der Bayerische Staatsminister Dr. Florian Herrmann, MdL. ©FKPH
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    Auf der Veranstaltung wurde unter anderem das grenzüberschreitende Rettungswesen mit dem neu entwickelten Alarmierungssystem BABYLON 2 vorgestellt. ©FKPH
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    Teamarbeit: Bezirkshauptmann von Pilsen Josef Bernard und Bezirkstagspräsident der Oberpfalz Franz Löffler beim Anzapfen des Zoiglbier-Fasses, unter "Aufsicht" von Norbert Neugirg, Kabarettist und Kommandant der Altneihauser Feierwehrkapell’n. ©FKPH
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    Für echte bayerische Volksmusik sorgte die Gruppe d´Wadlbeißer. ©FKPH
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Digitalkonferenz - DLD Europe 2019

Optimism & Courage – so lautete das Motto der diesjährigen Digitalkonferenz DLDeurope am 9.9.2019 in der Bayerischen Vertretung. Den ganzen Tag über diskutierten Redner aus Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft über aktuelle Themen aus dem Bereich Digitalisierung. Dabei ging es unter anderem um Datenschutz, Plattformen, Desinformation sowie Wettbewerbs- und Regulierungsfragen. Georg Eisenreich, Bayerischer Staatsminister der Justiz, machte in seiner Rede auf die Notwendigkeit der Regulierung von Internetkonzernen und die Verantwortung sozialer Massenmedien aufmerksam. Er thematisierte Datenschutz, die große Marktmacht der Internetkonzerne sowie den Kampf gegen „hate speech“.

Anschließend gab Mariya Gabriel, EU-Kommissarin für digitale Wirtschaft und Gesellschaft einen Überblick über das, was die Kommission im digitalen Sektor erreicht hat und verwies insbesondere auf den Digitalen Binnenmarkt. Sie betonte, dass die Kommission auch weiterhin stark in Talente und neue Technologien investieren möchte. Abschließend nahm Günther Oettinger, EU-Kommissar für Haushalt und Personal, Stellung zum Brexit und forderte digitale Souveränität für Europa. Unter großem Applaus verabschiedete das Publikum den scheidenden Kommissar von der DLD-Bühne, der in dieser Funktion voraussichtlich zum letzten Mal teilnahm.

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    Günther H. Oettinger, EU-Kommissar für Haushalt und Personal, und Paul-Bernhard Kallen, CEO von Hubert Burda Media, bei der DLDeurope in der Bayerischen Vertretung ©FKPH
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    EU-Kommissarin Mariya Gabriel erklärt die Errungenschaften der EU im Bereich Digitalisierung ©FKPH
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    Viviane Reding, Journalistin und Ehemalige Vize-Präsidentin der Europäischen Kommission. ©FKPH
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    Georg Eisenreich, MdL, Bayerischer Staatsminister der Justiz, spricht über die Notwendigkeit der Regulierung von Internetkonzernen ©FKPH
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    EU-Kommissar Günther H. Oettinger nimmt Stellung zum Brexit und zur digitalen Souveränität Europas, aber auch zu Momenten, die ihn während seiner Arbeit in der Europäischen Kommission zum Lachen brachten, interviewt von Dan Michaels, The Wall Street Journal ©FKPH
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V.ln.r.: Prof. Gabriel Felbermayr, Oliver Jörg, Generalsekretär der Hanns-Seidel-Stiftung, Silke Wettach, Wirtschaftswoche, Kommissar Günther Oettinger, Monika Hohlmeier, MdEP und Staatsminister Albert Füracker, MdL © Philippe Veldeman
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Der EU-Haushalt nach 2020

Der Mehrjährige Finanzrahmen nach 2020 bildet den Rahmen für die EU-Politik der nächsten sieben Jahre. Im Hinblick auf neue Aufgabenfelder der EU, wie Grenzschutz oder Migration sowie den Brexit wird derzeit zwischen Rat, Parlament und Kommission diskutiert, in welchen Bereichen Einsparungen möglich sind und wie ausreichend Finanzmittel generiert werden können. Wie sich der EU-Haushalt nach 2020 zusammensetzen könnte, diskutierten am 10.7.2019 auf Einladung der Hanns-Seidel-Stiftung der Bayerische Finanzminister Albert Füracker, EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger, die Europaabgeordnete Monika Hohlmeier und Prof. Gabriel Felbermayr, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft IWF-Kiel in der Bayerischen Vertretung.

Staatsminister Füracker betonte angesichts der neuen Herausforderungen, dass die Aufgabenverteilung zwischen EU und Mitgliedstaaten überdacht werden solle. Die Agrar- und Kohäsionspolitik bleibe eine wichtige Aufgabe der EU. Für die Struktur- und Investitionspolitik müssten ausreichend Mittel zur Verfügung stehen, um alle Regionen bedarfsgerecht einbeziehen zu können und auch stärkere Regionen in ihrer Rolle als „Lokomotiven“ zu unterstützen.

Kommissar Oettinger stellte dar, dass die Kommission Einsparungen bei der Agrar- und Kohäsionspolitik vorsehe, sodass auf diese Bereiche jeweils 30% der Ausgaben entfallen sollten, 7% seien für Personal- und Verwaltung vorgesehen, 33% entfielen auf neue Aufgaben. Der Wegfall der Einzahlungen aus Großbritannien solle zu 50% durch Einsparungen und zu 50% aus Erhöhungen der Nettobeiträge der Mitgliedstaaten finanziert werden.

Monika Hohlmeier forderte Einzahlungen der Mitgliedstaaten in Höhe von 1,3% des BNE. Prof. Felbermayr mahnte, dass der EU-Haushalt zu klein sein, um die anstehenden Aufgaben gut erfüllen und im internationalen Vergleich mithalten zu können. Er stellte die Einführung einer europäischen Steuer zur Haushaltsfinanzierung in den Raum. Dieser Vorschlag wurde von den anderen Diskutanten jedoch als nicht realisierbar angesehen. Einig waren sich die Podiumsteilnehmer darin, dass eine zügige Einigung zum Haushalt erzielt werden müsse, um Planungssicherheit für die EU-Förderprogramme zu haben.

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    Auf dem Podium diskutierten zum künftigen EU-Haushalt: Der Bayerische Finanzminister Albert Füracker, MdL...
    Auf dem Podium diskutierten zum künftigen EU-Haushalt: Der Bayerische Finanzminister Albert Füracker, MdL...
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    Monika Hohlmeier, MdEP...
    Monika Hohlmeier, MdEP...
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    Prof. Gabriel Felbermayr, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft IWF-Kiel...
    Prof. Gabriel Felbermayr, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft IWF-Kiel...
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    und Günther Oettinger, Kommissar für Haushalt und Personal © alle: Philippe Veldeman
    und Günther Oettinger, Kommissar für Haushalt und Personal © alle: Philippe Veldeman
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    V.ln.r.: Prof. Gabriel Felbermayr, Oliver Jörg, Generalsekretär der Hanns-Seidel-Stiftung, Silke Wettach, Wirtschaftswoche, Kommissar Günther Oettinger, Monika Hohlmeier, MdEP und Staatsminister Albert Füracker, MdL © Philippe Veldeman
    V.ln.r.: Prof. Gabriel Felbermayr, Oliver Jörg, Generalsekretär der Hanns-Seidel-Stiftung, Silke Wettach, Wirtschaftswoche, Kommissar Günther Oettinger, Monika Hohlmeier, MdEP und Staatsminister Albert Füracker, MdL © Philippe Veldeman
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    Staatsminister Füracker im Gespräch mit Gästen © Philippe Veldeman
    Staatsminister Füracker im Gespräch mit Gästen © Philippe Veldeman
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    Im Vorfeld zur Veranstaltung tauschten sich Finanzminister Füracker und Kommissar Oettinger zu aktuellen Themen aus © Philippe Veldeman
    Im Vorfeld zur Veranstaltung hatten sich Finanzminister Füracker und Kommissar Oettinger zu aktuellen Themen ausgetauscht © Philippe Veldeman
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Im Austausch: Staatsminister Dr. Reichhart und Moderatorin Christine Völzow (vbw) © FKPH
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Weißbuch Verkehr der EU – Zukunft der Mobilität neu gestalten

Am 13.06.2019 diskutierten rund 70 Verkehrsexperten beim Forum Mobilität, einer Kooperationsveranstaltung des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr sowie der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., über eine Aktualisierung des EU-Weißbuchs Verkehr 2011. Der Bayerische Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Dr. Hans Reichhart, wies auf die enorme Bedeutung des Themas für Bayern und Europa hin. Mobilität müsse für alle in Europa sichergestellt sein – und zwar bedarfsgerecht, nachhaltig und verkehrssicher. Für Bayern bleibe es ein wichtiges Anliegen, den einheitlichen europäischen Verkehrsraum auch in Zukunft mitzugestalten und dabei alle Verkehrsträger gleichermaßen einzubeziehen.

Die Europäische Kommission, vertreten durch Ivo Schmidt, Mitglied im Kabinett von Kommissar Maroš Šefčovič, hob hervor, dass die Verabschiedung des Weißbuchs Verkehr der EU im Jahr 2011 noch unter dem Eindruck der zurückliegenden Finanzkrise stand. Bis heute sei die Bedeutung der Digitalisierung, neuer Technologien und des Klimaschutzes deutlich gestiegen. In den nächsten 18 Monaten werde man sich daher Zeit für die Evaluierung des EU-Weißbuchs nehmen. Für den Luftverkehr wiesen Prof. Klaus-Dieter Scheurle (Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, BDL) und Dr. Michael Kerkloh (Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH) unter anderem auf die Wichtigkeit der Vollendung des einheitlichen europäischen Luftraums sowie einer neuen Initiative der EU für alternative Kraftstoffe hin, um künftig CO2-neutral fliegen zu können.

Beim Schienenverkehr betonten Peter Westenberger (Geschäftsführer des Netzwerks Europäischer Eisenbahnen, NEE) und Johann Metzner (Leiter EU-Konzernrepräsentanz der Deutschen Bahn AG), dass die angestrebte Verlagerung von Verkehren auf die Schiene höhere Investitionen sowohl in die Ertüchtigung des Bestandsnetzes als auch in den Neubau erfordere. Hierfür sollten auch weiterhin EU-Fördermittel bereitgestellt werden. Für den Straßenverkehr forderten Xavier Aertsens (Geschäftsführer des European Road Transport Research Advisory Council, ERTRAC) und Dr. Kirsten Broecheler (Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit bei MAN Truck & Bus SE) eine größere Innovationsoffenheit. Dies sei beispielsweise bei Zulassungsverfahren für neue Antriebstechnologien und im Bereich Automatisierung in der EU erforderlich. Insgesamt waren sich die Teilnehmer des Forums Mobilität einig, dass der gewählte verkehrsträgerübergreifende Ansatz richtig sei und fortgesetzt werden müsse, um die Zukunft der Mobilität gemeinsam neu gestalten zu können.

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    Im Austausch: Staatsminister Dr. Reichhart und Moderatorin Christine Völzow (vbw) © FKPH
    Im Austausch: Staatsminister Dr. Reichhart und Moderatorin Christine Völzow (vbw) © FKPH
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    Dr. Michael Kerkloh (Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH) © FKPH
    Dr. Michael Kerkloh (Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH) © FKPH
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    Prof. Klaus-Dieter Scheurle (Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, BDL) © FKPH
    Prof. Klaus-Dieter Scheurle (Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, BDL) © FKPH
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    Staatsminister Dr. Reichhart im Gespräch mit Peter Westenberger (Geschäftsführer des Netzwerks Europäischer Eisenbahnen, NEE) © FKPH
    Staatsminister Dr. Reichhart im Gespräch mit Peter Westenberger (Geschäftsführer des Netzwerks Europäischer Eisenbahnen, NEE) © FKPH
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    Johann Metzner (Leiter EU-Konzernrepräsentanz der Deutschen Bahn AG) © FKPH
    Johann Metzner (Leiter EU-Konzernrepräsentanz der Deutschen Bahn AG) © FKPH
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    Dr. Kirsten Broecheler (Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit bei MAN Truck & Bus SE) © FKPH
    Dr. Kirsten Broecheler (Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit bei MAN Truck & Bus SE) © FKPH
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    V.l.n.r.: Johann Metzner (Deutsche Bahn), Staatsminister Dr. Hans Reichhart, Ivo Schmidt (Kommission), Christine Völzow (vbw), Prof. Klaus-Dieter Scheurle (BDL), Dr. Kirsten Broecheler (MAN Truck & Bus), Xavier Aertsens (ERTRAC), Dr. Michael Kerkloh (Flughafen München) und Peter Westenberger (NEE) © FKPH
    V.l.n.r.: Johann Metzner (Deutsche Bahn), Staatsminister Dr. Hans Reichhart, Ivo Schmidt (Kommission), Christine Völzow (vbw), Prof. Klaus-Dieter Scheurle (BDL), Dr. Kirsten Broecheler (MAN Truck & Bus), Xavier Aertsens (ERTRAC), Dr. Michael Kerkloh (Flughafen München) und Peter Westenberger (NEE) © FKPH
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Im Gespräch: Innenminister Joachim Herrmann, MdL und der Kommissar für die Sicherheitsunion, Sir Julian King © FKPH
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Cyberkriminalität: Eine nach wie vor unterschätzte Gefahr?

"Die Herausforderung Cyberkriminalität: Eine nach wie vor unterschätzte Gefahr?" – zu diesem Thema hatten am 06.05.2019 die Bayerische Vertretung zusammen mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Hanns-Seidel-Stiftung im Rahmen der bewährten Konferenzserie Forum Innere Sicherheit eingeladen.

Auf dem hochrangig besetzten Podium diskutierten vor rund 200 Gästen der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann, MdL, der EU-Sicherheitskommissar Sir Julian King, Alexandra Maniati, leitende Beraterin für Cybersicherheit der European Banking Federation, sowie Christian Landström, Senior Consultant bei Airbus Defence and Space CyberSecurity, wie die Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten mit der EU aussehen muss, um für nachhaltige Sicherheit zu sorgen und welche Maßnahmen Unternehmen ergreifen, um sich zu schützen.

Minister Herrmann betonte, Cybersicherheit könne nur dann bestmöglich erreicht werden, wenn sich alle Akteure vernetzten und bereit seien, ihr Wissen miteinander zu teilen, sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Er wies auf die bayerische Cybersicherheitsstrategie sowie auf das im Februar 2019 verabschiedete zweite Maßnahmenpaket zur Stärkung der Cybersicherheit hin. Sir Julian King berichtete zum Rechtsakt zur Cybersicherheit und nahm Bezug auf wichtige EU-Themen wie den Kampf gegen Desinformation und Schutz der Wahlen sowie 5G. Wenn alle Akteure von der Wichtigkeit eines Vorhabens überzeugt seien, könne auch der EU-Gesetzgebungsprozess zügiger abgeschlossen werden – dies habe sich im Bereich der Cybersicherheit gezeigt. Er stellte klar, dass Sicherheit auch einen Preis habe und auch Unternehmen sich dessen bewusst sein müssten. Alexandra Maniati appellierte für eine stärkere Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und privaten Sektor – dies sei unbedingt notwendig, um die gewünschte Sensibilisierung der Öffentlichkeit zu erreichen. Christian Landström wies darauf hin, dass viele Firmen heutzutage nicht wüssten, welche Daten wo gespeichert würden. Firmen sollten wieder Herr ihrer Daten werden, um besser gegen Cyberangriffe gewappnet zu sein.

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    Im Gespräch: Innenminister Joachim Herrmann, MdL und der Kommissar für die Sicherheitsunion, Sir Julian King © FKPH
    Im Gespräch: Innenminister Joachim Herrmann, MdL und der Kommissar für die Sicherheitsunion, Sir Julian King © FKPH
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    Sir Julian King schilderte die EU-Initiativen im Bereich Cybersicherheit © FKPH
    Sir Julian King schilderte die EU-Initiativen im Bereich Cybersicherheit © FKPH
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    Die Podiumsteilnehmer (v.l.n.r.): Alexandra Maniati, European Banking Federation, Innenminister Joachim Herrmann, MdL, Moderatorin Gudrun Engel, EU-Kommissar Sir Julian King und Christian Landström, Airbus Defence and Space CyberSecurity © FKPH
    Die Podiumsteilnehmer (v.l.n.r.): Alexandra Maniati, European Banking
    Federation, Innenminister Joachim Herrmann, MdL, Moderatorin Gudrun Engel, EU-Kommissar Sir Julian King und Christian Landström, Airbus Defence and Space CyberSecurity © FKPH
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    Die Vorsitzende der Hanns‐Seidel‐Stiftung, Prof. Ursula Männle, Staatsministerin a.D. und Staatsminister Joachim Herrmann, MdL tauschen sich aus © FKPH
    Die Vorsitzende der Hanns‐Seidel‐Stiftung, Prof. Ursula Männle, Staatsministerin a.D. und Staatsminister Joachim Herrmann, MdL tauschen sich aus © FKPH
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    V.l.n.r.: Dr. Hardy Ostry, Leiter Europabüro der Konrad‐Adenauer‐Stiftung, Christian Landström, Airbus Defence and Space CyberSecurity, Prof. Ursula Männle, Staatsministerin a.D., Alexandra Maniati, European Banking Federation, Staatsminister Joachim Herrmann, MdL, Kommissar Sir Julian King, Gudrun Engel, ARD‐Studio Brüssel, Markus Ehm, Leiter Europa‐Büro Brüssel der Hanns‐Seidel‐Stiftung © FKPH
    V.l.n.r.: Dr. Hardy Ostry, Leiter Europabüro der Konrad‐Adenauer‐Stiftung, Christian Landström, Airbus Defence and Space CyberSecurity, Prof. Ursula Männle, Staatsministerin a.D., Alexandra Maniati, European Banking Federation, Staatsminister Joachim Herrmann, MdL, Kommissar Sir Julian King, Gudrun Engel, ARD‐Studio Brüssel, Dr. Markus Ehm, Leiter Europa‐Büro Brüssel der Hanns‐Seidel‐Stiftung © FKPH
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V.l.n.r.: Prof. Dr. Walter Schober, Präsident der Technischen Hochschule Ingolstadt, Barbara Schretter, Leiterin der Bayerischen Vertretung, Staatsminister Bernd Sibler und Martin Reichel, Geschäftsführer der Bayerischen Forschungsallianz © FKPH
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Die Zukunft der angewandten Forschung in Europa

Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) über aktuelle und zukünftige EU-Fördermöglichkeiten zu informieren und sie zu neuen Forschungsprojekten und Kooperationen anzuregen – das war das Ziel der UAS4EUROPE-Konferenz (Universities for Applied Sciences for Europe), die am 2.4.2019 in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Forschungsallianz (BayFOR) in der Bayerischen Vertretung stattfand.

In seiner Begrüßungsansprache bei der abendlichen Fachveranstaltung lobte der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, MdL, die erzielten Fortschritte bei der Einwerbung von Forschungsgeldern durch HAWs. Neben den Universitäten spielten sie eine stetig wachsende Rolle in der europäischen Forschungslandschaft und seien wichtige Partner geworden. Vom künftigen Forschungsrahmenprogramm Horizon Europe erwarte er, dass diese positive Entwicklung auch weiter gefördert werde. Auch wenn der EU-Haushalt noch nicht verabschiedet sei, so hätten Kommission und Parlament jedoch bereits eine signifikante Steigerung der Ausstattung des Forschungsrahmenprogramms vorgeschlagen, was die Bedeutung dieses Bereichs unterstreiche.

Die große Bedeutung der finanziellen Ausgestaltung des künftigen Forschungsprogramms war auch zentraler Punkt bei der anschließenden Podiumsdiskussion, an der Monika Hohlmeier, MdEP, Mitglied im Haushaltsausschuss, Lieve Wiernick, MdEP, Mitglied im Forschungsausschuss, Stephane Lauwick, Präsident von EURASHE und Luciana Vaccaro, Rektorin der Fachhochschule der Westschweiz, teilnahmen.

Bereits am Nachmittag konnten sich die Gäste im Rahmen eines individuellen Veranstaltungskonzepts, bestehend aus Fachvorträgen sowie einem aktiven Networking-Teil in Form von Blind-Braindates, Posterpräsentationen und Best-Practice-Beispielen zu den aktuellen Herausforderungen und Fördermöglichkeiten informieren sowie die Möglichkeit nutzen, Kontakte für mögliche Kooperationen zu knüpfen.

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    V.l.n.r.: Prof. Dr. Walter Schober, Präsident der Technischen Hochschule Ingolstadt, Barbara Schretter, Leiterin der Bayerischen Vertretung, Staatsminister Bernd Sibler und Martin Reichel, Geschäftsführer der Bayerischen Forschungsallianz © FKPH
    V.l.n.r.: Prof. Dr. Walter Schober, Präsident der Technischen Hochschule Ingolstadt, Barbara Schretter, Leiterin der Bayerischen Vertretung, Staatsminister Bernd Sibler und Martin Reichel, Geschäftsführer der Bayerischen Forschungsallianz © FKPH
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    Im Gespräch: Henrik Wolff, Präsident von UASnet und Staatsminister Bernd Sibler © FKPH
    Im Gespräch: Henrik Wolff, Präsident von UASnet und Staatsminister Bernd Sibler © FKPH
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    In seiner Begrüßungsansprache lobte Staatsminister Sibler die Arbeit von UAS4Europe © FKPH
    In seiner Begrüßungsansprache lobte Staatsminister Sibler die Arbeit von UAS4Europe © FKPH
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    Rund 180 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil © FKPH
    Rund 180 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil © FKPH
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    V.l.n.r.: Lieve Wierinck, MdEP, Monika Hohlmeier, MdEP und Staatsminister Bernd Sibler, MdL © FKPH
    V.l.n.r.: Lieve Wierinck, MdEP, Monika Hohlmeier, MdEP und Staatsminister Bernd Sibler, MdL © FKPH
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Bundesminister a.D. Christian Schmidt MdB, Präsident der Deutschen Atlantischen Gesellschaft (DAG), stellvertretender Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung ©HSS
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Transatlantisch bleiben und europäischer werden…

Dass sich diese beiden scheinbar gegensätzlichen Ziele gegenseitig bedingen und sogar ergänzen, wurde bei der gleichlautenden Veranstaltung am 21.03.2019 in der Bayerischen Vertretung deutlich, zu der die Hanns-Seidel-Stiftung und die Deutsch Atlantische Gesellschaft e.V. (DAG) eingeladen hatten.

Bundesminister a.D. Christian Schmidt, Präsident der DAG und stellvertretender Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung, stellte in seinem Grußwort dar, dass die Frage nach dem Verhältnis der Bündnisse der NATO und der EU zwar eine alte Fragestellung sei, sich bei all den aktuellen politischen Turbulenzen aktuell aber stark aufdränge. Dafür müsse auch die EU stärker zusammenarbeiten. Als symbolisches Beispiel dafür, was die EU leisten muss, nannte Christian Schmidt das Projekt eines Flugzeugträgers: Ein gemeinsamer europäischer Flugzeugträger brauche zuallererst eine gemeinsame Politik sowie einen gemeinsamen Willen für das europäische Bündnis sowie den Willen für dieses einzustehen. Wichtig sei darüber hinaus, dass die Politiker in Washington spüren müssten, dass eine ernstzunehmende europäische Bereitschaft bestehe.

An der anschließenden lebhaften Podiumsdiskussion nahmen Christian Schmidt, Nick Pickard, stv. Ständiger Vertreter des Vereinten Königsreichs im Nordatlantikrat, Rear Admiral ret. Richard B. Landlot, Leitender ziviler Vertreter des US-Verteidigungsministers in Europa und Verteidigungsberater der US-Botschafterin beim Nordatlantikrat, Prof. Dr. Sven Biscop, Direktor des Europe in the World-Programms des EGMONT - Royal Institute for International Relations und Professor am Institut für Internationale Studien in Gent, und Brigadegeneral a.D. Rainer Meyer zum Felde, Stiftung Wissenschaft und Demokratie, Senior Fellow, Institut für Sicherheitspolitik in Kiel, teil. Die Runde erörterte insbesondere Folgen des Brexits für das europäische Bündnis, Ausblicke in die Zukunft der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik, Potentiale der momentanen Bündnisse und geopolitischen Herausforderungen sowie den Einsatz neuer Technologien unter dem Stichwort digitale Kriegsführung.

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    Bundesminister a.D. Christian Schmidt MdB, Präsident der Deutschen Atlantischen Gesellschaft (DAG), stellvertretender Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung ©HSS
    Bundesminister a.D. Christian Schmidt MdB, Präsident der Deutschen Atlantischen Gesellschaft (DAG), stellvertretender Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung ©HSS
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    Rund 150 Gäste lauschten den Ausführungen der Podiumsteilnehmer ©HSS
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    Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion (von links nach rechts): Nick Pickard, Prof. Dr. Sven Biscop, die Moderatorin Pauline Massart, Christian Schmidt MdB, Rear Admiral ret. Richard B. Landolt, Brigadegeneral a.D. Rainer Meyer zum Felde ©HSS
    Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion (v.l.n.r.): Nick Pickard, Prof. Dr. Sven Biscop, die Moderatorin Pauline Massart, Christian Schmidt MdB, Rear Admiral ret. Richard B. Landolt, Brigadegeneral a.D. Rainer Meyer zum Felde ©HSS
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Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion (v.l.n.r.): Mag. Alexander Klacska (Bundesspartenobmann Transport und Verkehr, Wirtschaftskammer Österreich), Markus Ferber, MdEP (Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Währung), Bertram Brossardt (Hauptgeschäftsführer vbw), Hendrik Kafsack (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Ismail Ertug, MdEP (Mitglied im Ausschuss für Verkehr und Tourismus), Dr. Thomas Becker (Leiter Politik und Außenbeziehungen BMW Group) und Dr. Axel Volkery (Policy Coordinator Clean Transport, Generaldirektion Mobilität und Verkehr, Europäische Kommission) © FKPH
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Was bringt die Zukunft für die Automobilindustrie?

Durch die Verschärfung der CO2-Reduktionsziele steht die europäische Automobilindustrie im internationalen Wettbewerb vor großen Herausforderungen. Die Anpassung der Rahmenbedingungen – z.B. bei Ladeinfrastrukturen und Batterieproduktionen in der Elektromobilität – aber auch der Ausbau von 5G sind daher von hoher Bedeutung. Um diese Fragen zu diskutieren, hatten die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw) und die Vertretung des Freistaates Bayern gemeinsam zu einem Parlamentarischen Abend am 20.03.2019 geladen.

In seinem einleitenden Statement forderte der Hauptgeschäftsführer der vbw, Bertram Brossardt, mehr Unterstützung seitens der EU. Wenn es mehr Elektrofahrzeuge geben solle, müssten die rechtlichen Rahmenbedingungen auch die Bedürfnisse der Unternehmer und Kunden berücksichtigen. Dr. Thomas Becker, Leiter der Abteilung Politik und Außenbeziehungen bei BMW, erläuterte notwendige Rahmenbedingungen aus Sicht eines Herstellers. Im Anschluss ging Dr. Axel Volkery, Generaldirektion Mobilität und Verkehr der Europäischen Kommission, auf die Ziele und Wege der Regulierung durch die EU ein.

An der anschließenden Podiumsdiskussion nahmen neben den Vortragenden auch Markus Ferber, MdEP, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Währung, Ismail Ertug, MdEP, Mitglied im Ausschuss für Verkehr und Tourismus und Mag. Alexander Klacska, Bundesspartenobmann Transport und Verkehr, Wirtschaftskammer Österreich, teil. In der teils hitzigen Diskussion ging es u.a. um Technologieneutralität, Wasserstoff als alternativen Antriebsstoff, und die sich aus einer Umstellung auf neue Antriebssysteme ergebenden Folgen für Kunden und Arbeitnehmer.

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    Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion (v.l.n.r.): Mag. Alexander Klacska (Bundesspartenobmann Transport und Verkehr, Wirtschaftskammer Österreich), Markus Ferber, MdEP (Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Währung), Bertram Brossardt (Hauptgeschäftsführer vbw), Hendrik Kafsack (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Ismail Ertug, MdEP (Mitglied im Ausschuss für Verkehr und Tourismus), Dr. Thomas Becker (Leiter Politik und Außenbeziehungen BMW Group) und Dr. Axel Volkery (Policy Coordinator Clean Transport, Generaldirektion Mobilität und Verkehr, Europäische Kommission) © FKPH
    Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion (v.l.n.r.): Mag. Alexander Klacska (Bundesspartenobmann Transport und Verkehr, Wirtschaftskammer Österreich), Markus Ferber, MdEP (Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Währung), Bertram Brossardt (Hauptgeschäftsführer vbw), Hendrik Kafsack (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Ismail Ertug, MdEP (Mitglied im Ausschuss für Verkehr und Tourismus), Dr. Thomas Becker (Leiter Politik und Außenbeziehungen BMW Group) und Dr. Axel Volkery (Policy Coordinator Clean Transport, Generaldirektion Mobilität und Verkehr, Europäische Kommission) © FKPH
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    Der Hauptgeschäftsführer der vbw, Bertram Brossardt, sieht die starke Stellung der Automobilindustrie durch die ambitionierten CO2-Vorgaben der EU bedroht und forderte von der EU Technologieoffenheit und innovationsfreundliche Rahmenbedingungen © FKPH
    Der Hauptgeschäftsführer der vbw, Bertram Brossardt, sieht die starke Stellung der Automobilindustrie durch die ambitionierten CO2-Vorgaben der EU bedroht und forderte von der EU Technologieoffenheit und innovationsfreundliche Rahmenbedingungen © FKPH
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    Rund 200 Gäste hörten interessiert den Ausführungen der Redner zu © FKPH
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    Markus Ferber, MdEP, bemerkte kritisch, dass alternative Antriebstechnologien auch von Kunden nachgefragt werden müssten. Es könne nicht sein, dass ein Markt nur funktioniere, weil er durch den Staat gefördert werde © FKPH
    Markus Ferber, MdEP, bemerkte kritisch, dass alternative Antriebstechnologien auch von Kunden nachgefragt werden müssten. Es könne nicht sein, dass ein Markt nur funktioniere, weil er durch den Staat gefördert werde © FKPH
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    Technologieneutralität sei laut Ismail Ertug, MdEP, möglich. Ebenso blickte er hinsichtlich der Arbeitsplätze optimistisch in die Zukunft. Durch die Umstellung auf neue Antriebstechnologien würden sogar zusätzliche Arbeitsplätze entstehen © FKPH
    Technologieneutralität sei laut Ismail Ertug, MdEP, möglich. Ebenso blickte er hinsichtlich der Arbeitsplätze optimistisch in die Zukunft. Durch die Umstellung auf neue Antriebstechnologien würden sogar zusätzliche Arbeitsplätze entstehen © FKPH
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Der Präsident der Technischen Universität München Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Herrmann
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Bedeutung europäischer Universitäten für regionale Innovationssysteme

Die European University Association (EUA) hatte am 8.3.2019 zur Präsentation der Studie „The Role of Universities in Regional Innovation Ecosystems“ in die Bayerische Vertretung geladen. Gegenstand der qualitativen Studie waren neun Universitäten in Europa, darunter auch die Technische Universität München (TUM). Zur Datenermittlung wurden pro Universität je 15-17 Interviews mit Studierenden, der Universitätsleitung, Forschenden, aber auch mit kleinen und großen Firmen des jeweiligen Landes geführt. Als ein Ergebnis der sehr umfangreichen Studie zeigte sich, dass sich die Rolle der Universitäten in der Innovationslandschaft verändert habe - der neue Fokus liege darauf, ein Netzwerk vieler verschiedener Akteure zu organisieren, um Innovation zu fördern.

Im Anschluss an die Präsentation diskutierten Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Herrmann (Präsident der TUM), Prof. Dr. Ikka Niemelä (Präsident der Aalto Universität in Finnland), Fabienne Gautier (Europäische Kommission, GD Forschung und Innovation) und Jean-François Buggenhout (Europäische Kommission, GD Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien) die Ergebnisse der Studie und die künftigen Herausforderungen für die Universitäten als Innovationsmotoren. TUM-Präsident Prof. Dr. Dr. Herrmann nannte als die größten Aufgaben Interdisziplinarität, Internationalität und Entrepreneurship. Seine Universität stelle diese Aspekte bereits in den Vordergrund und habe Erfolge zu verzeichnen. So seien im vergangenen Jahr an der TUM rund 80 innovative Firmen gegründet worden. Prof. Dr. Ikka Niemelä berichtete von einem ebenfalls wegweisenden Projekt an seiner Universität – der Aalto Design Factory, die verschiedene Akteure aus Forschung und Industrie auf einer interdisziplinären Plattform zusammenbringe und so Innovationen effektiv fördere.

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    Dr. Sybille Reichert (Reichert Consulting) präsentierte das Vorgehen und die Ergebnisse der EUA Studie „The Role of Universities in Regional Innovations Ecosystems“
    Dr. Sybille Reichert (Reichert Consulting) präsentierte das Vorgehen und die Ergebnisse der EUA Studie „The Role of Universities in Regional Innovation Ecosystems“
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    Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion (v.l.n.r.): Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Herrmann (Präsident der TUM), Prof. Dr. Ikka Niemelä (Präsident der Aalto Universität in Finnland), Moderator Dr. Thomas E. Jørgensen (EUA), Fabienne Gautier (Europäische Kommission, GD Forschung und Innovation) und Jean-François Buggenhout (Europäische Kommission, GD Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien)
    Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion (v.l.n.r.): Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Herrmann (Präsident der TUM), Prof. Dr. Ikka Niemelä (Präsident der Aalto Universität in Finnland), Moderator Dr. Thomas E. Jørgensen (EUA), Fabienne Gautier (Europäische Kommission, GD Forschung und Innovation) und Jean-François Buggenhout (Europäische Kommission, GD Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien)
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    Rund 150 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil
    Rund 150 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil
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    Der Präsident der Technischen Universität München Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Herrmann
    Der Präsident der Technischen Universität München Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Herrmann
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